Anforderungen an ISDN Telefonanlagen
ISDN ist die Abkürzung für “Integrated Services Digital Network”; es handelt sich dabei um einen internationalen Standard für ein Telekommunikationsnetz. Über das ISDN-Netz werden Dienste wie Teletext oder die Telefonie übertragen beziehungsweise vermittelt. Derzeit ist ISDN die Grundlage für alle weiteren verfügbaren Telefonnetze. Damit jedoch Telefone oder Faxgeräte an einem ISDN-Anschluss betrieben werden können, wird zunächst eine ISDN Telefonanlage benötigt. Bei ISDN handelt es sich um ein sogenanntes digitales Telekommunikationsnetz. Nichtsdestotrotz können auch an eine ISDN Telefonanlage analoge Geräte wie ein Telefon, ein Anrufbeantworter oder ein Faxgerät angeschlossen werden. In Deutschland wurde 1979 beschlossen, dass alle Ortsvermittlungsstellen digitalisiert werden sollen. Für die ISDN-Technik entschloss man sich drei Jahre später, woraufhin konkrete Pläne für die Einführung entworfen wurden. Der offizielle Betrieb dieser Technik in Deutschland startete im Jahr 1989, also zehn Jahre nach dem ersten Beschluss. Somit war Deutschland in Form von der Deutschen Bundespost (entschied die Einführung von ISDN) der Vorreiter in Europa für ISDN-Telefonanlagen.